Taste of Tea Biennale Istanbul parallel event „Hospitality Inn“

For some years already, Swiss artist Daniela de Maddalena works in the domain of interactive art. Her deep consternation about humanitarian disasters all over the world are significantly influencing her work. She is particularly interested in a better understanding of different cultures.

At the Biennale of Istanbul (Srkeci and Haydarpasa) she will serve to the audience of her performances a special welcome drink as “a present from the kitchen“. In this work, she is interested in the tradition of tea drinking as a sign of welcome culture in Turkey.

Performance Sirkeci Station (about 45 minutes)

Title: “hospitality” 2017

Turkish tea glasses, spoons, a salver, water and 3 bins with the main ingredients for survival are arranged on a small table covered with a napkin. Under the eyes of the audience the artist prepares drinks. Every mixed drink she offers on a salver alternating to a man or a woman as an act of hospitality.

 

Performative Installation Haydarpasa station (September 13 – October 5)

Wagon 6

Title: “hospitality inn” 2017

In an old railway passenger coach at Haydarpasa station, which represents her restaurant “Hospitality In”, Daniela de Maddalena welcomes her guests. The ambiance is surprisingly nice and visitors feel comfortable. The menu is rich and is inviting to order. Only the prices are strange: 1 Kurus. A waitress asks the guests for their orders. As “a present from the kitchen” a waitress brings fresh water and 3 bins containing the main ingredients for survival on a salver. Under the eyes of her guests she prepares a welcome drink in Turkish tea glasses for everyone as a sign of hospitality. Then the ordered dishes will be served. Every course will be announced. But, as a surprise for the guests, the plates will remain empty.

During the exhibition, water, sugar, salt, vitamins and tea glasses are provided on the tables, so that guests can also serve themselves while they take a break.

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Wir hier in Worb: Kultur macht uns stark!

Das Kunstprojekt in Worb ist gut unterwegs: Fast täglich habe ich mit neuen TeilnehmerInnen Kontakt. Die ersten Teilnehmertage sind Geschichte. Das ungeheuer reiche Recherchematerial ist die Belohnung für anstrengende, aber äusserst interessante Tage an einem Ort, den ich immer besser kennen lerne.

Auf der eigens dafür erstellten Webseite

https://wirinworb.wordpress.com/

kann mitverfolgt werden, wie das Projekt langsam Konturen annimmt.

Die geplante Ausstellung wird am 25. August in der Galerie Atelier Worb eröffnet.

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Infinitely listening: New Aarau

14.8m lang und 6m tief. 66+4 Pfähle à 175 cm, 4 + 1 Hocker, alles 3-fach grundiert und mit leuchtender Farbe 3-fach bemalt.

Voilà „Infinitely listening: New Aarau“ zu sehen in Schöftland auf Noseland, dem Mikrostaat von Bruno Schlatter. In der Galerie sind weitere Arbeiten dazu zu sehen.
Die Ausstellung drinnen in der Galerie und draussen auf Noseland zum Thema Building New Aarau mit mehr als 20 Kunstschaffenden ist bis am 8. Januar zu sehen.

In diesem Jahr ist Daniela de Maddalena Zentrumkünstlerin. Zudem erhielt Sie anlässlich der Vernissage vom 4.12.16 zusammen mit kurt Hunkeler den Noselandischen Kunstpreis!

Aus der NNZ: „Daniela  de  Maddelena  überzeugte mit ihren frischen Auftritten an den Gruppenausstellungen auf Noseland. Ihre Installationen -wir  erinnern  uns  an  das  Spiegelkabinett für die Bienenvölkerausstellung,  welches  uns  in  die Unendlichkeit  entführte-  sind durchdachte  Mikrowelten,  welche sich intensiv mit den gegebenen Themen auseinandersetzen. Es  gelingt  der  in  Biel  lebenden Künstlerin  und  Kunstvermittlerin  immer  wieder,  den  Blickwinkel des Betrachters zu öffnen und  auf  diejenigen  Perspektiven zu leiten, die sie in ihren Arbeiten  anspricht.  Die  Interaktivität gehört  zu  ihren  künstlerischen Prinzipen, die Gehirnstränge des Konsumenten  werden  so  bearbeitet,  dass  er  zum  Rezipienten wird.“

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Bruno Schlatter

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Building New Aarau

Noseland 2016 / 2017

Infinitely listening: New Aarau

Daniela de Maddalena erhebt das Symbol der Unendlichkeit (Lemniskate) zum städteplanerischen Konzept ihrer Vision von New Aarau.

Die Lemniskate verkörpert hier als Metapher einen ideellen Wert, ist Sinnbild für eine Mischung aus Dualität und Ambivalenz. Angesagt ist Zusammenleben, Koexistenz, Einheit in der Dualität! Das Zentrum der Stadt wird durch den Schnittpunkt der Linien des Unendlichkeitszeichens gebildet. Die gesamte Planung von New Aarau ist darauf ausgerichtet, gesellschaftspolitische Ziele durch das Zuhören zu ermöglichen, welches eine grundlegende Voraussetzung für das Zusammenleben der Menschen ist. Die inneren und äusseren Gegensätze bilden die für das Leben notwendige Spannung, die möglichst spielerisch in Balance gehalten werden will. Im Schnittpunkt der Linien treffen sich alle. Hierher kehren sie immer wieder zurück, um durch Zuhören zu verstehen.

Eine Lemniskate auf Noseland, zusammengesetzt aus runden Holzpfählen, welche in regelmässigem Abstand ca. 1.5m aus dem Boden ragen, erinnert entfernt an die Palisadenbauten von Siedlern, welche den Grundriss ihrer Siedlung damit markierten und diese befriedeten. Die sehr abstrahierte Version eines städtebaulichen Konzepts wirft Fragen auf, welche in der Galerie Noseland teilweise von der Künstlerin mit weiteren Arbeiten beantwortet werden. Letztendlich ist es aber der Phantasie der Besucher überlassen, sich eine Welt auszudenken, welche auf dem Zeichen der Unendlichkeit, auf dem Spiel mit der Welt der Ideen beruht.

Zurück auf Noseland wird sich wohl der eine oder andere Besucher, der Einladung folgend, auf einen der vier einfachen Hocker setzen, welche im Zentrum der Unendlichkeit stehen, um den Anderen zuzuhören.

http://www.arthopper.ch

Historischer Hintergrund:
Andreas Dietsch, ein aus Deutschland kommender Bürstenmacher, Agitator, Schriftsteller und Frühsozialist, wohnte vor über 171 Jahren im gleichen Haus an der Pelzgasse 26 in Aarau, wo Bruno Schlatter selber seit 2007 lebt und 2008/2009 das Projekt Noseland ausarbeitete. Ohne von Dietsch zu wissen, schuf Schlatter hier die theoretischen Grundlagen der Mikronation Noseland mit sehr ähnlichen Utopien, wie sie Andreas Dietsch anfangs 1840er-Jahre unter anderem in der Schrift ‘Das Tausendjährige Reich niederschrieb.

Die Parallelen zwischen Dietschs äusseren Emigration nach dem verheissenen Land Amerika und der inneren Immigration Noselands, welches sich nach innen aus dem grossen Komplex Schweiz herauslöste führten zu dieser Ausstellung: Andreas Dietsch hat seine Reise und die Aufbauversuche ‚New Aaraus’ –der künftigen Hauptstadt Neu Helvetias- in Tagebuchform gründlich dokumentiert.
Dietschs Schicksal war es, dass er schon im ersten Winter, Ende Januar 1845, verstarb und das frühsozialistische Projekt in der Folge scheiterte, die zwei einzigen gebauten Häuser wurden verlassen und verfielen. Vom geplanten Tausendjährigen Reich blieben eine rostige Schere, einige Gräber, ein Apfelbaum und einige Rebstöcke.
Der Kunst und Noseland unterliegt es nun, die Vision Andreas Dietsch noch einmal –temporär- auferstehen zu lassen: Rund um das Thema Building New Aarau entstehen tonale Werke, Licht-Landart, Thematische Gruppenausstellung und Performance Art.
http://noseland.ch/
Adresse: Noseland, Nähe: Ruederstrasse 44, 5040 Schöftland

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Haltestelle Schöftland Sandplatten eingeben):

AAR-Bahn = S14: ab Aarau die schnelle Verbindung um 13.42 (wir warten immer auf den Bus Richtung Walde)

Rückfahrten um 15.48, 17. 48 und 19.48 (oder zu Fuss an den Bahnhof, jeweils 27 und 57 nach Aarau

Per Auto:die wenigen Parkplätze sind den Künstlern reserviert! Also: bitte Parkplätze in weiterer Umgebung suchen! Von Schöftland aus Richtung Schlossrued, nach Abzweigung Böhler noch ca. 800 m Richtung Schlossrued, alleinstehendes Haus bei Bushaltestelle

Building New Aarau Vernissage 4.12.16

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Infinitely listening: New Aarau

Daniela de Maddalena erhebt das Symbol der Unendlichkeit (Lemniskate) zum städteplanerischen Konzept ihrer Vision von New Aarau.

Die Lemniskate verkörpert hier als Metapher einen ideellen Wert, ist Sinnbild für eine Mischung aus Dualität und Ambivalenz. Angesagt ist Zusammenleben, Koexistenz, Einheit in der Dualität! Das Zentrum der Stadt wird durch den Schnittpunkt der Linien des Unendlichkeitszeichens gebildet. Die gesamte Planung von New Aarau ist darauf ausgerichtet, gesellschaftspolitische Ziele durch das Zuhören zu ermöglichen, welches eine grundlegende Voraussetzung für das Zusammenleben der Menschen ist. Die inneren und äusseren Gegensätze bilden die für das Leben notwendige Spannung, die möglichst spielerisch in Balance gehalten werden will. Im Schnittpunkt der Linien treffen sich alle. Hierher kehren sie immer wieder zurück, um durch Zuhören zu verstehen.

Eine Lemniskate auf Noseland, zusammengesetzt aus runden Holzpfählen, welche in regelmässigem Abstand ca. 1.5m aus dem Boden ragen, erinnert entfernt an die Palisadenbauten von Siedlern, welche den Grundriss ihrer Siedlung damit markierten und diese befriedeten. Die sehr abstrahierte Version eines städtebaulichen Konzepts wirft Fragen auf, welche in der Galerie Noseland teilweise von der Künstlerin mit weiteren Arbeiten beantwortet werden. Letztendlich ist es aber der Phantasie der Besucher überlassen, sich eine Welt auszudenken, welche auf dem Zeichen der Unendlichkeit, auf dem Spiel mit der Welt der Ideen beruht.

Zurück auf Noseland wird sich wohl der eine oder andere Besucher, der Einladung folgend, auf einen der vier einfachen Hocker setzen, welche im Zentrum der Unendlichkeit stehen, um den Anderen zuzuhören.

http://www.arthopper.ch

wir hier in worb – kultur macht uns stark

space_shuttle_challenger_moving_through_fogFörderpreis Kunstschub 2016 der Galerie Worb

Der mit 5000 Fr. dotierte Förderpreis Kunstschub der Galerie Atelier Worb geht dieses Jahr an Daniela de Maddalena. Das Projekt „Wir hier in Worb: Kultur macht uns stark“ der in Biel wohnhaften Künstlerin hat die Jury überzeugt.

Mittels Malerei, Objekt, Installation, Performance oder Video stellt sie ihre kritische Haltung zu Umweltthemen, ihre Position zu politischen Machtspielen und zu lokalen wie globalen Problemen in den Fokus ihrer Kunst. Dabei ist es ihr wichtig. die Ernsthaftigkeit der Themen mit einer Portion Ironie zu versehen.

Mit ihrem Kunstschubprojekt richtet sich Daniela de Maddalena direkt an die Menschen, die in und um Worb leben, insbesondere auch an jene, die normalerweise kaum eine Kunstausstellung besuchen würden.

In den folgenden Monaten wird die Künstlerin den Kontakt zu Menschen suchen, die Interesse daran zeigen, mit ihr eine Ausstellung zu realisieren. Sie wird Worberinnen und Worber in ihrem Alltag begleiten, sie zeichnen, fotografieren oder filmen, mit ihnen zusammen malen und so ihre Geschichten, Interessen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammentragen, die dann in der Galerie Atelier Worb gezeigt werden.

So wird eine einzigartige Sammlung von Portraits und Objekten entstehen, die die vielen unterschiedlichen Facetten der Einwohnerinnen und Einwohner von Worb und den umliegenden Dörfern zeigt.

Natürlich hat auch dieses Projekt einen gesellschaftskritischen Hintergrund. Gerade in Zeiten des Umbruchs und Wandels, in denen die Menschen um ihre gemeinsame Identität bangen, kann Kultur eine heilende Wirkung haben, denn „kulturelle Verwurzelung nimmt die Angst vor Fremdem“. Genau hier will die Künstlerin ansetzen und lädt eine ganze Gemeinde dazu ein, nach der „gemeinsamen Identität Worb“ zu forschen.

Infos zur Galerie Atelier Worb gibt’s unter www.atelierworb.ch

Interssiert an einer Teilnahme? Melden Sie sich bei mir!

https://wirinworb.wordpress.com/

11.3. – 30.6.2016 proiectum XX Köniz

„Der Wert einer Biene misst sich am goldenen Honig, welchen sie sammelt.“ Seit bald zwei Jahren beschäftigt sich die Kustschaffende mit den fleissigen Bienen, ihrer Symbolik, ihrer Bedeutung für die Menschen. Malerei, Installationen, Objekte, Fotografien und Videos sind rund um das Thema entstanden. Ein kleiner Ausschnitt davon wird im Projectum gezeigt.

 

Der Bienenstaat S-Umland, seine Geschichte, sein Zukunft

Der Staatsname S-Umland setzt sich zusammen aus „summen“ und „Umland“. Der Staat ist gegenwärtig noch im Aufbau. Seine Staatsgrenzen sind durchlässig, je nach Bedarf des Volkes. S-umland errichtete seine Residenz anno 2014 in Noseland, einem kleinen Staat im Aargau, mitten auf der Welt. Die Fläche von S-Umland beschränkt sich generell auf 4 x 4 m. Das kompakte Staatsgebäude kann jedoch Tausenden von EinwohnerInnen Platz bieten. Die Grösse der Räumlichkeiten des Gebäudes ist deshalb variabel, je nach Sichtweise. Die Zimmer vermitteln aber schon heute einen angenehmen und gemütlichen Eindruck. Die Einzelzimmer können mit Hilfe von geeigneten optischen Geräten besichtigt werden.

Ein bilaterales Abkommen mit Noseland stellt während den Sommermonaten die Nahrungsbeschaffung sicher. Die BewohnerInnen von Noseland erhalten als Gegenleistung für den Freiflug der BewohnerInnen von S-umland auf Noseländischem Gebiet zum Dank 1/20. der Überproduktion an gesammelter Nahrung.

S-umlands Staatsgrenzen werden durch S-Umländische Wimpel gekennzeichnet. Die S-Umländer Fahne wurde zudem anlässlich der Festivitäten vom 7. Dezember 2014 aufgezogen. Diese wurde aber in Gedenken an die von den Varoanern stark gebeutelten befreundeten Staaten als Denk – Mal auf Halbmast gesetzt.

S-Umland zu Gast bei projectum XX

Das Volk von S-Umland, mit dessen Staatsgebäude, ist erstmals auf Reisen und macht Halt in Köniz, einer Gemeinde des Staates Bern. Da das Leben auf Noseland besonders im Winter nicht einfach ist, es gibt keine Arbeitsmöglichkeiten für das emsige Volk, hat die herrschende Königin beschlossen, mit ihrem Staat auf Staatsbesuch zu gehen. Sie machte sich mit Volk und ihrer Behausung auf den Weg, um Welt bewegende Neuigkeiten zu verbreiten.

Denn Bemerkenswertes ist dem Volk widerfahren: Seit einiger Zeit sind die Besuche der hinterlistigen Varoaner fast ganz ausgeblieben. Dafür macht die Königin folgende Ereignisse verantwortlich: Das gelbe Gold, die Überproduktion an gesammelter Nahrung, welche jährlich an Noseland als Steuer abgegeben wird, macht seinem Volk alle Ehre. Zum Dank für die pünktlich erfolgte Bezahlung hat sich König Bruno von Noseland etwas Besonderes einfallen lassen: Seit kurzem erfährt das S-Umländische Volk die grosse Gunst, nach einem Staatsausflug mit Hilfe eines Smokers mit feinstem Goldstaub bestäubt zu werden. Dies hat den erstaunlichen Effekt, dass die Varoaner kaum noch Interesse daran haben, die S-Umländer anzugreifen. Schreckliche Magenverstimmungen bis hin zum Tod sollen ihnen nach dem Verzehr zu schaffen machen.

Nach dem natürlichen Tod eine S-Umländers ist sein mit Goldstaub bedeckter Körper ein bemerkenswertes Produkt, welches auf der ganzen Welt seine Sammler hat. Der Handel mit den goldenen Überresten ermöglicht den Staatsangehörigen weitere Reisen ins nahe und weitere Umland.

Daniela de Maddalena 2016

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Welcome B 47.30169365 L 8.07046652, an ethical compass

Welcome B 47.30169365 L 8.07046652

ein ethischer Kompass

Eine Windrose mit Absperrband im Gelände in Bodennähe gespannt, gezeichnet. Ausrichtung nach Himmelsrichtungen. (Durchmesser  12 x 12m).  Die Mitte dieses Sterns bildet ein Zelt. Die Koordinaten stehen für den Ort.
Thematisiert wird der Kompass als Orientierungshilfe, Asyl, Flucht, das Finden einer Unterkunft, die Orientierung an einem neuen Ort, unsere eigene ethische Orientierung.

 

Meine Arbeit im Rahmen der 1.Internationales Vermessungsausstellung 2015 Noseland

 

„Jeder, der zu uns kommt, soll zumindest die Möglichkeit haben, sich zu orientieren!“

(Zitat Innenminister Markus Ulbig (CDU) Deutschland. 16.12.2013 erschienen in FREIE PRESSE).

…Jeder der sich orientieren kann, soll die Möglichkeit haben, zumindest zu uns zu kommen.

…Jeder, der die Möglichkeit hat, sich zu orientieren, soll zumindest zu uns kommen.

…Jeder, der die Möglichkeit hat, zu uns zu kommen, kann sich zumindest orientieren.

Vorschau Vermessungsausstellung auf Noseland

Am 6. Dezember war die Vernissage der diesjährigen Themenausstellung ‚Vermessung‘ an der Ruederstrasse 44 in Schöftland!

Über 20 Künstler und Künstlerinnen aus Polen, Deutschland, der Schweiz und Noseland interpretieren ihre künstlerische Sicht der Vermessung Noselands, der Welt, der Gesellschaft -die KünstlerInnen sind aufgefordert ihren Fokus selber zu setzen:

Vermessung im künstlerischen Sinn betrifft in diesem Projekt explizit den Raum Noseland innerhalb der gegebenen Landschaftsstruktur und unabdingbar seine nähere Umgebung. Die Perspektivenwahl durch die KünstlerInnen wird entscheidend sein für die Intentionen
– und Interpretationen der Vermessung sowie die Zerlegung des Raumes in seine interdisziplinären
Schichten und somit der Schaffung eines neuen Bewusstseins der Topographie.
– Bedienen wir uns der Vermessung, so tun wir es bewusst als Transformation von Landschaft ins
Bewusstsein. Zum Bewusstsein gehört unmittelbar die Sprache: nehmen wir vermessen als das gemäss Wahrig ‚eigtl. das Mass seiner Kräfte zu hoch ansetzen’, beziehen wir uns auf das Vermessen eines Bauplatzes, eines Feldes, einer Topographie, meinen wir das falsch messen, ist gar das Unangemessene gemeint.
– Wir schaffen aus künstlerischer Sicht eine Kunstgeographie der Vermessung, wir hinterfragen unsere Fremd- und Selbstbilder von Landschaft, wir polarisieren Stereotype und leben Realität.

(Zitat aus der Ausschreibung)

Dieses Jahr startet die Vernissage erstmals in der Galerie. Der Glühwein wird anschliessend erwandert! Bitte Öffentlichen Verkehr benutzen und Tasse selber mitbringen!

Künstlerliste:
Tizian Baldinger & Géraldine Honauer, Daniela de Maddelena
Chiara Fiorini & Dominique Starck, Fliegendruck, Giuseppe (GB),
Adrian Hossli, Heidi Kämpfer & Caroline Streuli, Kat 08, Wojtek Kielar (P)
Charlotte Kons (D), Oliver Krähenbühl, Nicolas Lüscher, Toni Möri,
Werner Schmid, Roger Wirz & Thomas Hüsler, Amrei Wittwer
Zentrumskünstler: Martin Gut

Vermessungstechnik des Noseländischen Vermessungsamtes im Einsatz an der südöstlichen Landesecke
Anreiseplan  http://vermessungsjahr.blogspot.ch/