Twann: ein Kunst am Bau Projekt welches sich von 2018 – 2022 entwickeln wird!

4 Jahreszeiten im Weinbau

Daniela de Maddalena

_Twann_Wandmalerei_Thema_Weinbaujahr_2018-2022

2018_Bericht

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Die Einladung, vier Wandmalereien zum Thema Weinbau auf historische Fassaden im Dorfkern von Twann zu malen, kam fürmich völlig überraschend und freut mich nach wie vor riesig.

Das Jahr 2018 wurde in der Folge zum Jahr der (nicht abgeschlossenen) Recherchen: Diverse Treffen mit dem REDWY Team, dem Heimatschutz, Begehungen mit Annelise Zwez, Besuche der Weinberge, der „Weinstrasse“, der Trüelete, Telefonate, Fototermine, ein Treffen mit der Malermeisterin Bruna Merazziund den Besitzern der diversen zu bemalenden Fassaden prägten das Jahr. Langsam aber sicher ist die Stossrichtung klar. Die vier Fassaden sind gefunden, die Themen dafür bestimmt. Meine diversen kurzen Besuche des Dorfes im Sommer halfen mit, mich auf meine Arbeiten an den Fassaden einzustimmen.

Fassaden_Twann

1_Rebenschnitt Winter

Besitzer_Theo Tschanz

2_Ausbrechen Frühsommer

Besitzer_Roman Mürset

3_Leset_Frühherbst

Besitzer_Werner Engel

4_Trüelete_Herbst

Besitzer_Stefan Ruff

_Herzlichen Dank den Liegenschaftsbesitzern für das mir auf Vorschuss entgegen gebrachte Vertrauen!

Besuch der Rebhänge

Im Laufe des Jahres habe ich mehrmals die Rebhänge besucht. Annelise Zwez und Roman Mürset waren dabei jeweils eine unverzichtbare Hilfe.

_Besuch im Winter

Das Ziel war, ein erstes Mal dabei zusein, wenn die Reben von ihrem alten Holz befreit werden. Das Wetter entsprachim Winter 17/18 leider nicht meinen Erwartungen: Fotografie ist dann möglich,wenn die Lichtverhältnisse stimmen. Das Fotoshooting am 31. Januar mit HansPerro war ein erster Versuch, der mich aber betreffend Situation nicht voll befriedigte.Zuviel stimmte für mich nicht. Vor allem fehlte der Eindruck von Kälte: ImWinter 17/18 fehlte der Schnee! Dieser kam dann! Aber leider zu spät. Und Annelise Zwez stellte in Ermangelung an Rebbauern, welche noch zu schneidenhatten, einige Szenen nach! Toll!

Letztendlich hatte ich aber einen guten ersten Einblick in die Arbeiten im Winter. Und vor allem weiss ich jetztgeanuer, was ich überhaupt will. Der Besuch des winterlichen aber schneelosen Rebbergs war also nicht umsonst. Schliesslich war ich das erste Mal für das TwannerProjekt unterwegs. Das war wichtig und half mir dabei, mich darauf einzustellenund mir bewusst zu werden, was da genau auf mich zukommt.

Gerhard Engel schneidet extra fürs Fotoshooting!  

31_Januar_2018   

AnneliseZwez stellt im Schnee nach

2_März_2018

                                                      

Der Winter 2018/2019 wird hoffentlich in Sachen Wetter besser. Wichtig ist, dass das Schneiden dann fotografiert werden kann, wenn sich die Leute nicht dafür inszenieren müssen. Gute Bilder entstehen da, wo wirklich konzentriert gearbeitet wird. Das braucht Geduld und vor allem auch Zeit.

Aber es stellt sich nicht nur die Frage nach einem guten Bild. Dieses muss dann auch für eine Umsetzung auf der vorgesehenen Fassade geeignet sein. Hochformat! Da bleibt wenig Spielraum, um die Landschaft mit einzubeziehen. Soll nun der Rebbauer gross inszeniert werden oder ist doch eher die Rebenlandandschaft in ihrer verhaltenen Farbigkeit wichtig?

Erste Versuche einer Bildbearbeitung blieben beim Versuch. Auch hier war der Prozess wichtiger als das resultat: Learning by doing! Ich hoffe nun auf einen guten Winter!

_Besuch zum Sommeranfang

Das satte Grün der Reben und des Bodens ist unglaublich. Diesmal ist die Situation toll: Das Licht stimmt, viele Menschen sind an der Arbeit. Emsig und doch ruhig, besonnen. Freue mich auf den nächsten Sommer und auf weitere Bilder!

_Besuch zum Läset

 Mein berufliches Engagement, ichunterrichtete zu 80% an einer Schule, und das unglaublich sonnige und heisse Wetter waren kaum miteinander zu vereinbaren: War ich unabkömmlich am Morgen,wurde dann schon in der Frühe gearbeitet, um der Hitze auszuweichen. War ichdann soweit, dass ich Zeit gehabt hätte, wurde es in den Reben für dieArbeitenden aber auch für die Trauben zu warm. Ein tolles Weinjahr versprichteinen ausgezeichneten Jahrgang! Für mich bedeutete dies aber, dass ich die Läset fast komplett verpasste. Und doch konnte ich ein paar Bilder machen. Zwar nicht von der Arbeit in den Reben, aber sie sind trotzdem ein guter Einstieg ins Thema Läset.

_Besuch Trüelete

Der diesjährigen Trüelete war leider kein Wetterglück beschert. Eigentlich hätte man froh sein sollen für das in diesem Jahr spärlich gefallene Nass. Aber doch nicht an der Trüelete! Der Freitagabend kam gerade noch hin und ich freute mich mit den ausgezeichneten Weinbaubetrieben!

  _Auszeichnung_Weinbaubetriebe

Aber am Hafen drehte schon die Sturmwarnung. Und so war es denn auch an den folgenden beiden Tagen. Nass und kalt. Definitiv kein Wetter für ein fröhliches Fest draussen, welches eigentlich das gute Weinjahr feiern wollte.

Hier ein paar Symbolbilder, wie es hätte sein können… (Urhebrrechte u.a. bei Bielerseetourismus)

Nächstes Jahr wird‘s bestimmt was werden! Und dann werde ich sicher dabei sein! Schliesslich soll dann das erste Bild eingeweiht werden: der Schnitt im Winter!

Im Dezember werde ich wieder, diesmal in die winterlichen Reben gehen. Hoffentlich hat es etwas Schnee und gutesLicht!

_Daniela_de_Maddalena_Ende November_18

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